E-Book schreiben (lassen): Optimale Planung zum eigenen E-Book – #1

E-Book schreiben (lassen): Optimale Planung zum eigenen E-Book – #1
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In meinem Artikel über die Ziele für 2017 habe ich für das Jahr ein E-Book angekündigt und die Planung ist voll im Gange. Was habe ich geplant und wie möchte ich das in der Praxis umsetzen?

E-Book schreiben lassen

Planung: E-Book bei Autor schreiben lassen – © unsplash / pixabay.com

Ich habe paar E-Books und Artikel gelesen und mir darüber Überblick verschafft. Der Aufwand für ein E-Book hält sich in Grenzen, wenn alles, außer das E-Book schreiben, selbstgemacht wird.

Meine optimale Planung zum eigenen E-Book

Die Planung ist das A und O. Denn in der Planung und bei den einzelnen Schritten kann man sich schnell verrennen.

Zu sehr unter Druck setze ich mich nicht, aber ein Datum für die Fertigstellung existiert schon. Ich möchte dir meine Planung im Einzelnen vorstellen und am Ende als Infografik präsentieren.

1. Thema festlegen

Die Idee zum E-Book steht im Vordergrund. Das Thema sollte gut recherchiert und die Nachfrage überprüft werden. Dafür eignen sich Amazon-Tools für Produktrecherche oder Google-Trends.

Am Ende entscheidet das Thema, wie viel Umsatz gemacht wird.

2. Inhaltsverzeichnis festlegen

Damit der Autor einen roten Faden hat, reiche ich ein Inhaltsverzeichnis ein. Dieses sollte grob festgelegt werden und nicht als Endinstanz angesehen werden. Der Autor braucht Freiraum und soll durch seine Recherche Unterpunkte und eigene Überschriften selbst wählen dürfen.

3. Autor suchen

Ein guter Autor lässt sich nur schwer finden. Ich gehe oft gezielt vor und suche Autoren, die im Profil die Kategorien eingrenzen. Einer der angeblich sich in alle Gebiete einarbeiten kann, sortiere ich sofort aus.

Des Weiteren sollte der Autor seinen Beruf angegeben haben, um abschätzen zu können, ob ihm das Thema liegt.

Textbroker.de eignet sich dafür nicht. Sie haben eine Regelung drin, dass die Autoren angegeben werden müssen. Ein Pseudonym als Autor ist später nicht möglich. Ich habe mich für Pagecontent.de entschieden.

Über das Filtersystem werde ich einen Autor suchen und Anfragen stellen, wenn die ersten beiden Schritte abgearbeitet sind.

Ein weiterer Vorteil von Pagecontent ist, dass die Autoren ihre Texte in die Textdatenbank einstellen und die Texte zu verschiedenen Themen vor dem Kauf sichtbar sind. So kann ich mir einen Überblick über den Schreibstil verschaffen, was die Suche nach guten Autor erleichtert.

4. Preis und Einzelheiten besprechen

Einen Autor zu finden reicht nicht aus. Der erste Kontakt und die Besprechung ist enorm wichtig. Traut sich der Autor selbst ein Buch zu verfassen? Möchte er Kapitel für Kapitel schreiben oder komplett den ganzen Auftrag durcharbeiten?

Ich habe mich heute entschieden und möchte kapitelweise die Aufträge starten. Meine Erfahrung sagt mir – die Qualität lässt mit der Wortzahl nach. Hinzu kommt, dass die Beanstandung durch das Aufteilen für beide Parteien erleichternd ist und der Autor eine Pause einlegen kann.

5. Text erhalten. Lesen und korrigieren

Nachdem der letzte Text geschrieben ist, möchte ich selbst im Gesamtpaket das E-Book lesen und ggf. noch Kapitel hinzufügen oder entfernen. Am Ende geht es nicht um die Wortzahl, sondern um ein kurzes, mit Wissen gefühltes E-Book. Die Qualität muss stimmen.

6. Text in Kindle-Format umwandeln

Das Umwandeln scheint nicht schwierig zu sein. Mittlerweile gibt es viele kostenlose und kostenpflichtige Lösungen (Tools), die die Arbeit vollständig übernehmen.

7. E-Book auf dem Kindle testen

Ich besitze selbst ein Kindle Anzeige und lese bis zu drei E-Books im Monat. Das E-Book wird natürlich auf dem Gerät getestet.

Ich installiere auch eine Kindle-App und schaue die Formatierung oder mögliche Fehler an.

8. Cover für E-Book erstellen

Das E-Book Cover erstelle ich selbst. Durch das Selbsterstellen versuche ich die Kosten zu minimieren. Früher habe ich öfters kleine Aufträge bei Designenlassen.de Anzeige übernommen und habe sowohl Logo’s erstellt als auch Buch-Cover. Darin sehe ich kein Problem und kann sogar die Covers gegeneinander testen. Sie sind beim Kauf ein wichtiges Kriterium.

9. Beim Amazon einstellen und Verkauf einleiten

Dieser Schritt ist so wichtig, wie die Texte vom E-Book selbst.

Eine gut gestaltete Produktseite enthält eine Zusammenfassung und ggf. ein Inhaltsverzeichnis. Natürlich spielt der Preis eine entscheidende Rolle. Diesen werde ich über Mittelwert zu der Konkurrenz ermitteln.

10. Auswerten und optimieren

Nach einer gewissen Verkaufszeit versuche ich die Produktseite zu optimieren. Dafür muss bei Amazon.de erst eine Platzierung erzielt werden. Eine Optimierung ohne Verkäufe und Besucher macht kein Sinn.

Außerdem sollte der festgelegte Preis optimiert werden. Erst über den Mittelwert und später nach oben oder nach unten korrigiert werden.

Wie viel Geld möchte ich investieren und was verspreche ich mir am Ende davon?

Nun, ich habe geplant 1.000 Euro auszugeben und mindestens bis Ende des Jahres das Geld zurückzubekommen. Ich denke es ist machbar. Bei einem Preis von etwa 5 Euro, wären das 400 verkaufte E-Books. Denn bei Amazon ist der Traffic kostenlos.

Später möchte ich Amazon-Produktanzeigen testen oder kann sogar direkt den Umsatz investieren. Soweit möchte ich aber noch nicht gehen und treffe die Entscheidung erst, wenn das E-Book veröffentlicht ist.

Egal wie die ganze Geschichte am Ende ausgeht. Die Erfahrung zum E-Book kann mir keiner nehmen und Optimierungsbedarf besteht immer.

Wie viel Wörter und zu welchem Preis?

Grob geschätzt plane ich zwischen 13.000-16.000 Wörter zu einem Wortpreis von 0,05 bis 0,09€.

Infografik der einzelnen Schritte:

Zum Schluss zeige ich dir alle Schritte in Form einer Infografik. Die einzelnen Schritte möchte ich bis zum 15.03.2017 abgearbeitet haben und für dich transparent in meiner Artikelserie festhalten.

Infografik: Planung E-Book schreiben lassen

Fazit

Ich bin wirklich gespannt, was dabei herauskommt und ob ich das investierte Geld dieses Jahr zurückbekomme.

Denn am Ende möchte ich Gewinn machen und beim erfolgreichen Verkauf ins nächste E-Book investieren. Ideen habe ich genug.

Du bist dran. Was hältst du davon? Hast du selbst schon ein E-Book geschrieben oder schreiben lassen? Nutze mein Kommentarbereich.

6 Kommentare zu “E-Book schreiben (lassen): Optimale Planung zum eigenen E-Book – #1

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    Thomas M. kommentierte am 01.02.2017:

    Hast du die Grafik selbstgemacht? Welche Software verwendest du? Photoshop? V.G. Thomas.

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      Alex Kasakow kommentierte am 01.02.2017:

      Grüße dich Thomas. Ja, die Grafik habe ich selbst erstellt. Mit Adobe Illustrator.

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    Oliver kommentierte am 09.02.2017:

    Das klingt sehr spannend! Werde Deine Artikel-Serie verfolgen. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

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    Schmitt kommentierte am 12.07.2017:

    Hallo Alex,
    halte uns auf dem laufenden wie es mit deinem Ebook weiter geht. Noch habe ich damit keine Erfahrungen mit einem eigenen Ebook, auf lange Sicht ist das aber auf jeden Fall geplant. Eine gute Autorin dafür habe ich auch schon gefunden. Bevor es aber soweit ist, muss erst einmal ein passender Blog erstellt & einige andere „Baustellen“ erledigt werden.
    Deine Erfahrungen werden mir sicher dabei helfen.
    Schönen Gruß

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      Alex Kasakow kommentierte am 12.07.2017:

      Hallo Schmitt, ja bald geht es weiter. Das E-Book ist eigentlich schon längst fertig, aber noch nicht veröffentlicht. Du kannst hier im zweiten Teil ein Interview lesen. Grüße.