E-Book schreiben (lassen): Gute Fortschritte und kleine Fehler – #3

E-Book schreiben (lassen): Gute Fortschritte und kleine Fehler – #3
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Ich bin ein paar Schritte weiter. Meine Artikelserie zum „E-Book schreiben lassen“ geht weiter. Die grobe Planung ist abgeschlossen und mein E-Book ist komplett fertiggestellt.

Fortschritte: E-Book schreiben lassen

Fortschritte: E-Book schreiben lassen – © slightly_different / pixabay.com

Ich habe einige Autoren getestet und habe mich für einen Ghostwriter entschieden, der schlussendlich mein E-Book geschrieben hat.

Gute Fortschritte und kleine Fehler

Was ist ein Ghostwriter?

Ghostwriter erledigen anonyme Schreibarbeiten, die nach Bezahlung und Ablieferung wieder verschwinden, ohne weitere Ansprüche zu stellen. Für ihn ist uninteressant was du mit seinen Texten machst. Er verkauft nur seine Schreibleistung und bleibt als Urheber im Hintergrund.

Lese dazu auch meinen ausführlichen Artikel über Ghostwriter: „Worauf zu achten ist, um einen guten Ghostwriter zu finden„.

Welche Plattformen eigenen sich dafür und wie habe ich ein Ghostwriter gefunden?

Ich habe mir einige Ghostwriter-Textplattformen angeschaut. Diese bieten ihre Dienstleistung teilweise für mehr als 100 Euro (pro A4-Seite) an. Für mein Vorhaben ungeeignet. Daher habe ich mich für Pagecontent.de entschieden.

Ich habe mehrere Autoren in die engere Auswahl aufgenommen und habe sie mit einem Thementext getestet. Vor allem war für mich wichtig, dass der Autor sehr einfach die Zusammenhänge erklären kann. Es handelt sich um einen kleinen Ratgeber im Superfood-Bereich.

Abgearbeitete Punkte und störrischer Autor

Einige Rückschläge habe ich zu verzeichnen. Schon durch das festgelegte Datum (15.03.2017) in der Planung habe ich mich verschätzt. Texte schreiben zu lassen dauert und der Texter hat am Ende gute Arbeit geleistet. Er hat nicht nur im Internet recherchiert, sondern hat sich zusätzlich zum E-Book-Thema gute Fachliteratur besorgt und gelesen.

All das nimmt natürlich Zeit in Anspruch. Dazu aber gleich mehr.

(1) Thema festgelegt
Bevor ich diesen Versuch „E-Book schreiben lassen“ startete, stand das Thema zum E-Book schon fest. Ich habe mich für ein Superfood-Produkt „Chia-Samen“ entschieden.

(2) Inhaltsverzeichnis erstellt
Beim Inhaltsverzeichnis habe ich selbst Recherche betrieben und habe mir sogar ein E-Book gekauft, um weitere Ideen für Themengebiete zu sammeln. Am Ende war das für den Autor sehr hilfreich, da er die Texte nach dem Inhaltsverzeichnis abgearbeitet hat und einen roten Faden hatte. Ich hatte mit dem Autor viel schriftlichen Kontakt gehabt, dabei kam er durch seine Recherche auf weitere Themengebiete, die ich zusätzlich ins Inhaltsverzeichnis einpflegte.

Dabei entstand ein Ratgeber, der komplett das Thema in Kürze beleuchtet.

(3) Autor gefunden
Wie schon oben erwähnt habe ich einige Autoren mit einem Thema getestet und mich für einen entschieden. Der Autor hat bei Pagecontent die besten Bewertungen und schreibt wirklich gut recherchierte Beiträge.

Wobei, ich habe einen weiteren Autor für eine Ausarbeitung der Chia-Rezepte beauftragt und habe das E-Book noch weiter ausgearbeitet.

(4) Preis und Einzelheiten abgesprochen
Den Preis für das komplette E-Book habe ich in der Planung auf 1.000 Euro angesetzt und bin sogar drunter geblieben. Der Autor hat erst den Preis pro Wort auf 0,06 Cent festgelegt, dann aber später sich entschieden zu erhöhen. Ich war damit einverstanden, da die Texte hervorragende Qualität und Struktur haben. Außerdem habe ich die Kosten für seine Recherche und für Fachliteratur (zwei Bücher) übernommen.

(5) Korrektur der Texte durchgeführt
Mittlerweile habe ich die Texte von einem Deutschlehrer überprüfen lassen und habe kleinere Korrekturen im Satzbau vorgenommen. Vielleicht bezahle ich später einen richtigen Lektorat,  der über meine Texte drüberschaut. Derzeit ist es nicht notwendig, da ich mit der Qualität zufrieden bin.

Unterlaufene kleine Fehler
Einer meiner Fehler war, dass ich durch persönlichen Kontakt zum Autor viel erzählt habe. Irgendwann fragte er, was ich mit den Texten vorhabe. Ich erzählte offen, dass ich daraus ein E-Book mache. Seine Stimmung hat sich schlagartig gedreht, was dazu führte, dass er nach paar Tagen den Wortpreis angepasst hat und paar unpassende Sprüche losgelassen hat. Fand ich persönlich nicht angenehm.

Kurzzeitig wollte er sogar, dass ich ihn als Autor aufnehme. Ich war sogar bereit, aber leider ist der Austausch von persönlichen Daten bei „Pagecontent“ verboten.

Mein Tipp: versuche immer auf der Geschäftsebene zu bleiben und erzähle dem Autor nur das Nötigste!

Gesamtkosten für E-Book
Die Gesamtkosten für das komplette E-Book belaufen sich auf rund 600 Euro. Eine überschaubare Investitionssumme, wenn die Arbeitszeit für Texte schreiben abgezogen wird und der Break-Even-Point zeitnah erreicht wird.

Infografik der einzelnen Schritte:

Zum Schluss zeige ich dir alle Schritte in Form einer Infografik, die ich schon abgearbeitet habe und welche noch anstehen. Die Infografik:

Infografik: Fortschritte E-Book schreiben lassen

Weitere gute Ideen

Vor kurzem ist mir eine Idee gekommen mein E-Book mit einem Online-Projekt zu verbinden. Ich habe schon genug Projekte und ein weiteres befindet sich derzeit im Aufbau. Dennoch hatte ich heute Kontakt mit einem Domaininhaber und er wäre bereit seine Domain zu verkaufen.

Daher erstelle ich zusätzlich zum E-Book ein Ratgeber-Magazin und starte hier im Blog eine weitere Artikelserie.

Falls du das Interview mit Oliver Schmid noch nicht gelesen hast, so empfehle ich dir seine Tipps für E-Book schreiben lassen anzusehen.

Fazit

Ich denke das wichtigste vom E-Book ist abgearbeitet. Jetzt steht die Umwandlung in Kindle-Format, das Cover erstellen und das Veröffentlichen bevor. Diese Schritte möchte ich erst abarbeiten, wenn das neue Projekt zu „Chia“ online ist.

Du bist dran. Was hältst du davon von meinem Vorhaben „E-Books zu verkaufen“? Nutze mein Kommentarbereich.

4 Kommentare zu “E-Book schreiben (lassen): Gute Fortschritte und kleine Fehler – #3

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    Oliver kommentierte am 04.08.2017:

    Hi Alex,

    sehr schick wie dieses Projekt voranschreitet. Ich lese hier immer gerne mit. Das E-Book mit einem Online-Projekt zu verbinden halte ich für eine gute Idee. Wenn Du beim Thema Bewertungen angelangt bist, gib bitte bescheid, dann gebe ich Dir hierzu noch ein paar Tipps. Weiter so! Beste Grüße Oliver

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      Alex Kasakow kommentierte am 04.08.2017:

      Hallo Oliver, vielen Dank. Melde mich natürlich bei dir, um paar gute Tipps abzuholen. Ich habe mittlerweile die geplante Domain gekauft und bin sehr zufrieden. Grüße.

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    Oliver kommentierte am 06.08.2017:

    Hi Alex, ggf. machste den Aufbau der zugehörigen Webseite hier ebenso als Schritt-für-Schritt Artikelserie. Mir fallen da gleich einige Gruppen ein, die das interessieren dürfte. Speziell der letzte Teil: „wie bringe ich die Webseite ans Licht“. Beste Grüße Oliver

    • comment-avatar
      Alex Kasakow kommentierte am 06.08.2017:

      Grüße Oliver. Ich habe selber darüber nachgedacht und wollte daraus eigene Challenge machen. Ein Jahr lang mein Chia-Projekt aufbauen und zusätzlich das E-Book vermarkten. Alles öffentlich zu machen.